Pressemitteilung
09.03.2018, 18:59 Uhr
Barcamp der Frauen Union Potsdam zu sozialer Arbeit stärkt Potsdamer Frauennetzwerk
Brandenburger Frauenwoche 2018
„Der Abend tat mir richtig gut“, „Schöne Idee, ein Barcamp, das kannte ich gar nicht“ oder „Wir sollten mehr gemeinsam machen“ machen, waren drei der häufiger zu hörenden Aussagen von Teilnehmerinnen. Die gesellschaftliche Anerkennung und faire Bezahlung von sozialer Arbeit ist ein parteiübergreifendes, gemeinsames Ziel von Frauen und verdient deutlich mehr Unterstützung. Das war nur ein Fazit von vielen, das beim Barcamp der Frauen Union Potsdam im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche zum Thema „Selbstbestimmt statt selber schuld – soziale Berufe, schlecht bezahlt und wenig wertgeschätzt“ gezogen wurde.
Das Wort Wertschätzung war wohl der am häufigsten verwendete Begriff des Abends, der ca. 25 Frauen unterschiedlichster Biografien in der Geschäftsstelle der CDU Potsdam zusammenführte. Viele von ihnen waren das erste Mal zu Gast bei der CDU. Die meisten waren auch das erste Mal bei einem Barcamp.

Was ist das überhaupt? Ein Barcamp ist ein sog. Open Space, dessen Verlauf – neben wenigen Rahmenvorgaben - von den Teilnehmern selbstbestimmt gestaltet wird. Dieses offene Kommunikationsformat passte, so fanden die Vorstandsdamen der Frauen Union Potsdam, sehr gut zum Thema des Abends. In den Sessions, die von den Teilnehmerinnen selbst vorgeschlagen wurden, ging es u.a. um Idealismus, Professionalisierung, Bürokratische Hürden bei Integrationsprozessen, Selbstbehauptung, Selbständigkeit, berufliche Zufriedenheit, eigene Erfahrungen und gesellschaftliche Anerkennung.

Die Vorsitzende der Frauen Union Potsdam, Dr. Regina Ryssel, erklärt dazu: Wertschätzung für soziale Berufe darf keine Utopie bleiben – dafür müssen wir offensiv sein, uns vernetzen und auch mal über den parteipolitischen Tellerrand schauen. Das haben wir alle bei unserem heutigen Barcamp gemacht. Wir denken gern über eine Fortsetzung nach.“