Pressemitteilung
17.01.2019, 10:06 Uhr
Amtierendem Oberbürgermeister fehlt Gespür seines Amtsvorgängers. Schlechter Stil vor der Kommunalwahl.
Pressemitteilung CDU Potsdam
"Es ist sehr befremdlich, wie schnell das jahrelang aufgebaute Vertrauen zwischen dem Oberbürgermeister und den Fraktionsvorsitzenden aufgebraucht ist. Jann Jakobs hat in diesen Fragen immer Stil und das richtige Gespür für die Sache bewiesen. Das Vorgehen seines Nachfolgers steht dem völlig entgegen", resümiert der CDU Kreisvorsitzende Götz Friederich.
 
 
 
Bisher war es üblich, dass der Oberbürgermeister im nicht-öffentlichen Teil des Hauptausschusses Kandidatinnen/Kandidaten benennt, seinen Vorschlag begründet und dazu die Meinungen der Fraktionen abfragt. In der Regel hat es dazu immer eine Aussprache gegeben. In der Ära Schubert gelten anscheinend neue Maßstäbe, wundert sich der CDU-Stadtfraktionsvorsitzende Matthias Finken: "Eine Begründung gab es diesmal nicht. Bevor überhaupt jemand reagieren konnte, war die Sitzung beendet. Selbst zur Beratung in den Fraktionen blieb keine Zeit, da noch vor den Fraktionssitzungen per Pressemitteilung darüber berichtet wurde. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sieht anders aus."
 
"Ich bin sehr verärgert, dass kurz vor einer entscheidenden Wahl, Kommunalpolitiker einzelner Parteien - welche bei dieser Wahl erneut antreten werden - besonders hervorgehoben werden. Der Zeitpunkt und das Vorgehen ist nicht nur schlechter Stil, sondern Parteipolitik erster Güte und wird der Leistung der zu Ehrenden nicht gerecht. In diesem Jahr hätte es noch viele würdige Anlässe gegeben, um verdiente Kommunalpolitiker zu ehren", meint Götz Friederich.