Die Mitte wird weiblich. Potsdam verzichtet auf historische Straßennamen

07.11.2019

Nach heftiger Debatte ist am Mittwochabend die Benennung von Straßen in der neuen Potsdamer Mitte nach drei Frauen beschlossen worden. Der Abstimmung war eine auch für Potsdamer Verhältnisse ungewöhnlich lange und emotionale Debatte vorausgegangen – fast zwei Stunden lang diskutierten die Stadtverordneten darüber, ob die Frauennamen zum Zuge kommen oder die alten Namen wieder zurückkehren sollen. Am Ende fiel das Ergebnis aber eindeutig aus: 31 Stadtverordnete stimmten dafür, 15 dagegen und sieben enthielten sich. Es handele sich um ehrwürdige Straßennamen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, argumentierte hingegen CDU-Fraktionschef Clemens Viehrig. Es gebe in der Potsdamer Mitte noch viele Bereich, die neu entwickelt würden und wo die Namen vergeben werden könnten. Dort könnten es auch ganze Straßen sein und nicht wie hier nur „Stummelstraßenfortsätze“.

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