Senftleben: Brandenburg steht vor „Jahrzehnt der Chancen“

MAZ vom 3. April 2019

03.04.2019

Der brandenburgische CDU-Chef Ingo Senftleben verfolgt zwei große Ziele: Er will seine Partei nach zehn Jahren Opposition am 1. September zur stärksten Kraft im Land machen – zum ersten Mal seit 1990. Und er würde gern den Job von SPD-Regierungschef Dietmar Woidke in der Staatskanzlei in Potsdamübernehmen. Um das zu erreichen, hat der 44-jährige CDU-Spitzenkandidat in spe am Mittwoch seinen Plan für die nächsten fünf Jahre vorgelegt: das Wahlprogramm, das am 4. Mai auf einem Parteitag beschlossen werden soll. Die gut 40 Seiten nennt er zuversichtlich „Regierungsprogramm“. Inhaltlich legt er den Fokus auf junge Familie, Kinder, Heimat, innere Sicherheit und eine starke Wirtschaft. Aus seiner Sicht steht Brandenburg vor einem „Jahrzehnt der Chancen“, die genutzt werden müssten. Die Regierung Woidke, der er erwartungsgemäß ein schlechtes Zeugnis ausstellte, erkenne diese Chancen nicht. Ihr fehle zudem Mut und Optimismus. Sie regiere am Bürger vorbei, lautet sein Hauptvorwurf. Als Beleg führt er die geplante, aber unpopuläre Kreisreform an, die Woidke abgesagt hat.

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