Pressemitteilung
27.06.2018, 20:42 Uhr
Altenpflege in Deutschland, Brandenburg, Potsdam
Veranstaltung der JU Potsdam
Pflegeberufe haben in Deutschland keine Lobby und darum hat man für diese Bereiche in den letzten Jahrzehnten auch wenig getan. Auf Bundesebene wurde nun viel beschlossen, das umgesetzt wird und auch der neue Gesundheitsminister Jens Spahn bereitet zahlreiche Maßnahmen vor, um der starken Fehlentwicklung entgegen zu wirken. Aber nicht nur im Bund gibt es großen Handlungsbedarf, sondern auch in den Ländern.


 

 Leider mussten wir feststellen, dass unsere Landesregierung aus SPD und Linken jeden Vorschlag ablehnte, den Roswitha Schier direkt aus den Reihen der betroffenen Pflegekräfte in den Landtag eingebracht hat. Laut Brandenburger Verfassung zählt die Sicherstellung der Pflege zu den Aufgaben einer Landesregierung. RotRot behauptet stets, sozial zu sein, das Gegenteil ist der Fall. Wird Zeit, dass hier die CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg übernimmt, damit sich was verbessert.

Von Frau Dr. Dietlind Tiemann MdB, konnten wir erfahren, wozu eine kreisfreie Stadt auch im Pflegebereich imstande ist, wenn sie mutig und zielstrebig geführt wird. Die heutige Bundestagsabgeordnete war lange Oberbürgermeisterin in Brandenburg an der Havel und sagt "Wir bilden heute selbst Pflegekräfte aus. Das war und ist notwendig. Wir müssen noch besser werden und das werden wir auch." Die Stadt Potsdam kann nur von diesem Beispiel lernen. Die verwalterische SPD-Führung beweist immer wieder, dass sie nicht agiert, sondern lediglich reagiert. Und wenn, dann tut sie dies nur halbherzig bei akuten Problemen. Unser OB-Kandidat Götz Friederich will das ändern und sagte in der Runde, wie er handeln möchte, gerade mit Blick auf zu erschließende Ortsteile wie Krampnitz.

Neben den politischen Vertretern hatten wir auch Marie Krzykalla von der DBfK Nordost e.V. und Hans-Joachim Wasel von der Caritas auf dem Podium. Ihre Einschätzungen und Vorschläge waren uns besonders wichtig. Sie kennen sich am besten aus und haben einen sehr guten Input geben können. Wir bedanken uns auch an dieser Stelle nochmals bei allen Gästen. Natürlich bedanken wir uns auch bei unserem lieben Freund, Jacob Schrot, dem besten Moderator, den wir je hatten. Ganz herzlichen Dank an Tabea Gutschmidt, die uns tatkräftig aus der Kreisgeschäftsstelle der CDU Potsdam unterstützt hat. Das Thema bleibt auch bei uns wichtig, denn wir denken nicht nur ans Heute