Pressemitteilung
25.01.2018, 11:23 Uhr
Götz Friederich: „Potsdam verkauft sich unter Wert“
PNN vom 25. Jnauar 2018
Götz Friederich ist sich sicher: „In Potsdam wird viel an den Menschen vorbeiregiert.“ Das will der 55-jährige Steueranwalt ändern – und zieht für die CDU in den Oberbürgermeisterwahlkampf. Am Mittwoch stellte er in der CDU-Kreiszentrale in der Gregor-Mendel-Straße die Grundzüge seines Wahlprogramms vor – mit dem die CDU am 23. September erstmals den Rathaus-Chefsessel erobern will. Friederich sagte vor Journalisten, in der Stadtverwaltung sei ein „Mentalitätswechsel“ nötig. Dort müssten die Probleme von Bürgern deutlich lösungsorientierter angegangen werden, sagte der langjährige Babelsberger Stadtverordnete. Bei seiner Kandidatur gehe es ihm nicht um die eigene Karriere, sondern um Potsdam als „eine der schönsten Städte Deutschlands“, so der gebürtige Hamburger, der vor rund 20 Jahren nach Potsdam kam. Für die prosperierende Entwicklung der Stadt würden aber Visionen fehlen – und eine vorausschauende Stadtentwicklungspolitik in vielen Bereichen, etwa bei der Wohnungspolitik. Daher sei ein Masterplan für Potsdam nötig. Andere Kommunen wären etwa beim Thema Digitalisierung schon wesentlich weiter als Potsdam. Auch die enorme Wissenschaftlerdichte in der Stadt würden nicht ausreichend genutzt. „Potsdam verkauft sich unter Wert“, sagte Friederich. Statt Sprachrohr für den Berliner Speckgürtel zu sein, verprelle die Stadt ihre Umlandgemeinden – etwa durch die Verkehrspolitik. Er wolle sich als Mann aus der Bürgerschaft und nicht aus dem Rathaus profilieren: „Ich möchte Oberbürgermeister und nicht Oberverwaltungsmeister sein.“
Foto: Sebastian Gabsch (PNN Artikel vom 25. Januar 2018)
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