Pressemitteilung
21.12.2017, 17:20 Uhr
Trotz Mega-Angebot: Keine Mehrheit für Erhalt des „Minsk“
PNN vom 21. Dezember 2017
Für das Terrassenrestaurant „Minsk“ stehen die Zeichen auf Abriss. Denn in der Stadtpolitik zeichnet sich keine neue Mehrheit für den Erhalt des seit Jahren verfallenden DDR-Baus ab. Ein Investor hatte für die 17 000 Quadratmeter große Fläche am Fuß des Brauhausbergs rund 27 Millionen Euro geboten, wenn das „Minsk“ abgerissen wird (PNN berichteten). Mit den Einnahmen soll der 40 Millionen Euro teure Bau des neuen Sport- und Freizeitbads blu am Leipziger Dreieck zum Teil gegenfinanziert werden. Würde das Minsk erhalten bleiben, läge der mögliche Erlös etwa zehn Millionen Euro niedriger. Auch die CDU-Fraktion ist skeptisch. „Wenn es eine Möglichkeit gibt, ohne finanzielle Einbußen das Minsk zu erhalten, dann spricht nichts dagegen, das auch zu tun“, sagte Fraktionschef Matthias Finken. Jede Variante, die zwangsläufig zu weniger Einnahmen führt, halte er für nicht vertretbar. „Die Einnahmen werden dringend für die Finanzierung des Bades gebraucht und wenn dann noch etwas für den ÖPNV übrig bleibt, kommt das allen Potsdamern zu gute.“