Pressemitteilung
21.09.2017, 17:08 Uhr
Direktkandidaten liefern sich Schlagabtausch über Flüchtlingspolitik
PNN vom 21. September 2017
Knapp 400 Schüler und Erwachsene als Zuschauer, viele Fragen aus dem Publikum, viel Applaus bei Kritik an der AfD: In der bis auf den letzten Platz belegten Aula der katholischen Marienschule Babelsberg haben sich die sechs aussichtsreichsten Direktkandidaten für die anstehende Bundestagswahl im Potsdamer Wahlkreis 61 am Mittwochabend einen Schlagabtausch zum Thema Integration und Flüchtlinge geliefert. Die größte Aufmerksamkeit galt dem Duell zwischen der national-konservativen CDU-Kandidatin Saskia Ludwig und ihrer SPD-Kontrahentin Manja Schüle, die sich am Sonntag vermutlich ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern werden – und selten einer Meinung sind. So bei der Frage, ob es eine Obergrenze für Flüchtlinge geben müsse. Ludwig ist „klar“ dafür, sagte sie – schließlich sei in Deutschland das „Staatsgefüge am Limit“, etwa bei der unterbesetzten Polizei oder in Schulen mit zu wenigen Lehrern. Daher sprach sie sich auch dagegen aus, den Familiennachzug für Flüchtlinge wieder zu erlauben. Ludwig zu Schüle: „Sehen Sie sich die Umfragen in Deutschland an!“