Pressemitteilung
26.09.2017, 17:06 Uhr
Drei Gewinner, drei Verlierer
PNN vom 26. September 2017
In Landkreis Potsdam-Mittelmark waren am Sonntag 273 681 Bürger zur Wahl aufgerufen. Mit einer Wahlbeteiligung von 77,8 Prozent lagen die Mittelmärker nicht nur 6,2 Prozent über dem Wert von 2013, sondern im Brandenburger Durchschnitt auf Platz zwei hinter den Potsdamern. Der Unterschied zwischen Stadt und Land bestimmt auch sonst die Ergebnisse im Landkreis. Verlierer sind allerdings auch hier vor allem SPD, CDU und Linke. Die Grünen konnten leicht hinzugewinnen, die FDP und AfD erhöhten ihre Stimmanteile stark.

CDU: STARKE STIMME IN BERLIN FEHLT

Für die Union im Landkreis ist klar, dass die Kreisreform ein wichtiges Thema für die Wähler in Brandenburg war. Kreisvorstandsmitglied Ronny Bereczki zeigt sich am Tag nach der Wahl vor allem enttäuscht davon, dass Direktkandidatin Saskia Ludwig es nicht in den Bundestag geschafft hat. „Sie wäre die Richtige gewesen“, sagte er den PNN. Es sei schade, dass der nördliche Teil des Landkreises jetzt nicht in Berlin vertreten sei. „Es fehlt eine starke Stimme für unsere Sorgen und Nöte.“ Umso erfreulicher sei es, dass Dietlind Tiemann das Direktmandat geholt habe. Ebenso erfreulich sei es, dass die CDU wieder stärkste Kraft im Landkreis ist. „Auch wenn wir uns mehr gewünscht hätten.“

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