Pressemitteilung
25.07.2017, 18:50 Uhr
Fragwürdige Verbindungen der FH-Besetzer
PNN vom 25. Juli 2017
Die Initiative „Bitte stehen lassen“ verweist auf ihrer Internetseite auf die Rote Hilfe - eine Gruppe, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Laut der Behörde hat die Rote Hilfe zur Professionalisierung der gewaltbereiten autonomen Szene beigetragen. Bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts war auch das Demotraining im alternativen Jugendzentrum Freiland genannt worden. Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) hatte gefordert, die Stadt Potsdam solle über ihre Förderpraxis nachdenken. Die Stadt hatte daraufhin bestätigt, die finanzielle Unterstützung von 190 000 Euro jährlich prüfen zu wollen. Matthias Finken, CDU/ANW-Fraktionsvorsitzender in der Stadtverordnetenversammlung, erklärte nun, die Erwähnung des Demotrainings durch den Verfassungsschutz habe „mit Sicherheit gute Gründe“. Die Stadtverordneten müssten zeitnah über die Prüfergebnisse informiert und in die Entscheidung einbezogen werden.