Aktuelle Standpunkte
Mehr Sportplätze in Potsdam!

Im April 2017 hat die Stadt Potsdam den Aktionsplan „Kinder- und jugendfreundliche Kommune 2017-2020“ vorgelegt. Hier werden viele Handlungsziele dargestellt, um Potsdam auch für unsere jungen Mitbürger attraktiver zu machen.

 

Ein besonderes Problem wird auch in der Pressemitteilung zum Aktionsplan vom 28.04.2017 deutlich herausgestellt: die mangelnden Flächen und Anlagen für sportliche Aktivitäten in unserer Stadt. Wie auch die Antwort der Stadtverwaltung im November 2017 auf eine Kleine Anfrage der CDU/ANW-Fraktion ergab, hat die Landeshauptstadt einen „signifikanten Mehrbedarf“ an Sportplätzen.  

 

Durch die jahrlange Vernachlässigung des Themas Breitensportförderung hat sich nicht nur ein signifikanter Mehrbedarf sondern auch eine ebensolcher Sanierungsrückstau ergeben.  Immer wieder gibt es Diskussionen über Anzahl und Zustand der Sportplätze in Potsdam, sei es die Unbespielbarkeit der Nowawiese, der Fortbestand der Sandscholle oder die Ausstattung der Westkurve mit einer Lichtanlage, um eine Nutzung auch am Abend zu ermöglichen. Auch wenn die Stadtverwaltung angekündigt hat, einige der vorhandenen Sportstätten zu sanieren und eklatante Defizite abzubauen: Der Mangel bleibt. Die notwendigen Sanierungen zweier Sporthallen in Groß Glienicke bleiben ungewiss. Außerdem fehlen weiterhin mehr als sechs Sportplätze, insbesondere im Potsdamer Norden.

 

Die CDU Potsdam fordert den Oberbürgermeister auf,

  • eine Prüfung zu veranlassen, wo im Stadtgebiet die Möglichkeit zur Schaffung von weiteren Sportflächen bestünde, ggf. auch durch Erweiterung vorhandener Flächen
  • weitere Möglichkeiten zur Verbesserung des Sportstättenangebotes zu prüfen, beispielsweise durch die Errichtung von Lichtanlagen, Umkleidemöglichkeiten oder ähnlichem an den vorhandenen Plätzen
  • alle vorhandenen Sportanlagen durchweg in einen bespielbaren Zustand versetzen zu lassen
  • bei der weiteren Entwicklung des Potsdamer Nordens auf ein ausgewogenes Angebot an Freizeit- und Sportanlagen zu achten
  • prüfen zu lassen, ob Landesmittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) für die Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur genutzt werden können