Aktuelle Standpunkte
Elektro-Ladeinfrastruktur sinnvoll fördern
In der Landeshauptstadt Potsdam soll die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im öffentlichen Raum ausgebaut werden. Dies findet ausdrücklich unsere Unterstützung, gibt es doch bislang lediglich eine Handvoll Ladesäulen in Potsdam. Zurzeit wird seitens der Stadtverwaltung an der Ausarbeitung des Konzeptes „Elektromobilität“ gearbeitet. Es wurden 58 Standorte für die geplanten Ladesäulen ausgewählt.

Im Januar 2018 soll der SVV dieses Konzept zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Wie es aus der Stadtverwaltung heißt, können sich „anschließend Ladesäulenbetreiber für die Errichtung und den Betrieb einer Ladesäule bewerben“. 

Laut Statistischem Jahresbericht 2015 sind in der Landeshauptstadt knapp 70.000 PKW zugelassen. 

Die CDU Potsdam zustimmend z. Kt., dass

die Stadt Potsdam die Bedeutung der Elektromobilität erkannt hat und mit den vorgesehenen 58 Schnellladesäulen einen ersten und wichtigen Schritt zur Installation einer verbraucherfreundlichen Ladeinfrakstruktur geht,

mit dem Konzept „Elektromobilität“ auch ein schlüssiges Finanzierungmodell für die Errichtung dieser Schnellladesäulen vorgelegt wird,
 
die Möglichkeit der Förderung von Investitionskosten dargestellt wird und öffentliche und private Zuständigkeiten für eine Schnellladesäule (Miete, Kauf, Instandhaltung etc.) definiert werden.

Die CDU-Potsdam fordert, dass

diese 58 Schnellladesäulen tatsächlich bis Ende 2018 errichtet und in Betrieb genommen werden, um den erwünschten Impuls in Richtung Verbesserung der Elektromobilität zu erreichen
 
in dem Konzept auch deutlich gemacht wird, wie über diese 58 Schnellladesäulen hinaus eine flächendeckende Versorgung mit Schnellladesäulen in Potsdam erreicht werden kann. Dabei sind nicht nur die Möglichkeiten der Stadt z.B. durch die Nutzung der Straßenbeleuchtung als Standorte für Schnellladesäulen ins Auge zu fassen, sondern auch die Ausstattung von Park & Ride-Plätzen sowie von Parkhäusern in unterschiedlicher Trägerschaft zu prüfen.