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Wohneigentum erleichtern, Grunderwerbssteuer wieder senken!

Trotz erheblicher Kritik hat die Landesregierung im Jahr 2015 die Grunderwerbssteuer von 5% auf 6,5% erhöht. Während Käufer in Sachsen und Bayern mit 3,5% nur beinahe die Hälfte zahlen, ist dies der bundesweit höchste Satz, den Haus- und Grundstückskäufer aufbringen müssen. Die Landesregierung hat mit der Grunderwerbssteuer Rekordeinnahmen (ca. 300 Mio. Euro pro  Jahr) zu Lasten der Immobilienkäufer kassiert. Eine derart hohe Grunderwerbssteuer ist angesichts der Haushaltslage des Landes Brandenburg nicht notwendig. Daher ist es höchste Zeit, diese Steuer wieder zu senken und damit den Bürgerinnen und Bürgern die Schaffung von Wohneigentum zu erleichtern.

 

Die Grunderwerbssteuer verteuert die ohnehin deutlich steigenden Immobilienpreise insbesondere in Potsdam beträchtlich und trägt wesentlich dazu bei, dass sich trotz der günstigen Finanzierungskosten v.a. weniger Familien privates Wohneigentum leisten können und überwiegend Investoren den Wohnungsneubau beherrschen. Für die stark wachsende Landeshauptstadt ist jedoch wichtig, eine gute Durchmischung der Wohngebiete zu erreichen und möglichst vielen Familien zu ermöglichen, Wohneigentum zu erwerben. Das private Wohneigentum sollte auch von der Landesregierung gefördert und nicht unnötig erschwert werden.

 

Der Kreisvorstand fordert daher den Oberbürgermeister auf,

 

  • sich bei der Landesregierung Brandenburg für die Senkung der Grunderwerbssteuer einzusetzen.