Aktuelle Standpunkte
Stärkung des Potsdamer Gewerbes

Die aktuelle Debatte um einen Schulstandort in Potsdam hat es deutlich gezeigt, dass Gewerbetreibende mal wieder zum Spielball von politischen Entscheidungsträgern werden sollen. Gewerbe braucht jedoch Perspektive und darf nicht durch unbedachte Entscheidungen vernichtet werden.

Das von den Stadtverordneten beschlossene Gewerbeflächensicherungskonzept der Landeshauptstadt Potsdam zeigt deutlich, dass die Nachfrage nach Gewerbeflächen hoch ist und dies vor allem auch im Bereich der höherwertigen Gewerbeflächen „Gewerbepark“. Letztendlich muss die Sicherung und Identifikation von Gewerbeflächen Grundlage der wirtschaftlichen Ausrichtung der Landeshauptstadt Potsdam sein. Die Ereignisse um den Wissenschaftsstandort in Golm haben gezeigt, wie fatal es ist, wenn im Hinblick auf die Entwicklung und Zurverfügungstellung von Gewerbeflächen gar nicht oder schlicht zu spät reagiert wird. Potsdam darf sich nicht nur zu einer „Wohnstadt“ entwickeln, sondern muss adäquat Wirtschaftsräume vorhalten und weiter entwickeln.
 
Die CDU versteht sich als Vertreter aller Gewerbetreibenden in unser Stadt und fordert:

- eine Bestandsaufnahme über die Bedürfnisse der Gewerbetreibenden in den einzelnen Stadtteilen;
- einen regelmäßigen Gedankenaustausch der Wirtschaftsförderung über Zukunft 
und Entwicklungsmöglichkeiten für Potsdamer Unternehmen mit den Gewerbetreibenden;
- Gewerbestrategien die sich an der Kiezstruktur ausrichten und Dialogprozesse anschieben;
- enge Einbindung des Wirtschaftsrates und der verschiedenen Händlerinitiativen (z. Bsp. AG Innenstadt) in die relevanten Prozesse;
- einen Bürger-Gewerbeunterstützungfond über 5.000 Euro in den einzelnen Stadtteilen. Der Fonds sollte über die Stadtteilnetzwerke an die Gewerbetreibende zur Unterstützung wirtschaftlichen Engagements im Kiez ausgereicht werden (bspw. Unterstützung des Kiezmarktes in Potsdam-West).