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Das Potsdamer Modell

Potsdam braucht als wachsende Stadt ein deutliches Mehrangebot an Grundschulen und weiterführenden Schulen. Der noch bis 2015 gültige Schulentwicklungsplan war schon am Tage seiner Beschlussfassung vor vier Jahren Makulatur - und alle Beteiligten wussten dies.
Seitdem hat sich das Problem deutlich verschärft. Dafür gibt es zwei Ursachen - aber nur eine ist im öffentlichen Bewusstsein!

1. Der Zuzug vieler Menschen nach Potsdam, das Entstehen von komplett neuen Stadtteilen, die rasante Entwicklung der Ortsteile im Potsdamer Norden machen den Neubau und Ausbau von Schulen notwendig.

2. Jeden Tag werden 4.500 Nicht-Potsdamer Schüler in Potsdam beschult. Auf die staatlichen Schulen entfallen davon 2.400 Schüler, davon wiederum besuchen 800 Schüler Spezialschulen (Förderschulen, Sportschule). Die restlichen 1.650 Schüler kommen aus dem Umland, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, Havelland, Berlin. Allein aus Potsdam-Mittelmark pendeln täglich 1.100 Schüler ein. Das entspricht zwei kompletten Schulstandorten!

Die wichtige Schulpendleranalyse, die eine Projektgruppe des Oberbürgermeisters erstellt hat, sagt dazu: "Zum Schuljahr 2012/13 werden in den öffentlichen Schulen Potsdams 1.650 auswärtige Schüler versorgt, die kein spezielles, der Oberzentrenfunktion der Landeshauptstadt Potsdam geschuldetes pädagogisches Konzept aufweisen. Davon wiederum kommen allein 1.400 Schüler aus Potsdam-Mittelmark (PM).  Deutlich standortrelevant sind dabei Schüler aus PM, die in den Gesamtschulen beschult werden. Die über 1.100 Schüler aus PM benötigen rechnerisch nahezu zwei komplette Schulstandorte.“

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